Intro “Die Würde des Menschen ist unantastbar.” Artikel 1 Grundgesetz   Mobbing. Stalking, Nachbarschaftskrieg, Psychoterror, Quälerei, negative soziale Handlungen, psychische Gewalt… Viele Namen für sehr ähnliche Vorgänge. Immer geht es darum, jemanden zu beseitigen, zu zerstören. Das geschieht durch die Zerstörung seiner oder ihrer Würde, seiner/ihrer sozialen Identität. Jemand wird systematisch gedemütigt, eingeschüchtert, isoliert. Das kann sowohl im beruflichen Umfeld wie auch im Privatleben passieren, in jedem sozialen System, in der Nachbarschaft, in der Familie, in der Beziehung. Die Methoden sind immer die gleichen, Rufmord ist häufig, Sabotage, Einschüchterung etc. Hierbei geht es nicht um die üblichen Konflikte und Kommunikationsprobleme. Es gibt Menschen, die gewalttätig sind. Gewalt bedeutet aber nicht zwingend, dass Blut vergossen wird. Wer davon betroffen ist, braucht Hilfe von außen. Mit „drüber reden“ ist es nicht getan, auch wegschauen macht es nicht besser. Der Rechtsstaat bietet wenig Hilfe, das Umfeld der Betroffenen ist weiterhin blind. Mobbing z.B. ist zu 80% erfolgreich, d.h. das Opfer „verschwindet“ aus dem Radius des Täters. Das kann heißen: Bringt sich um, wird chronisch krank oder lebt weiter mit beträchtlichen Verlusten. Psychische Gewalt verändert jeden in der Familie, dem Haus, der Abteilung. Und die Täter hören nicht einfach auf. Wenn ein Opfer „weg“ ist, kommt das Nächste dran. Du-opfer.info befasst sich hauptsächlich mit den Folgen von psychischer Gewalt für die Opfer. Es sollte sich etwas ändern. - Das Verständnis von Gewalt ist immer noch sehr oberflächlich. Die Begriffe sind unklar, auch über die Folgen „unblutiger“ Gewalt sind sich die Experten nach wie vor nicht einig. Tatsächlich sind diese wenig mysteriös, wenn man Vorgänge wie Erschöpfung, Scham und Isolation betrachtet. Die Mobbinghäufigkeit wird geschätzt auf zwischen 10 und 25 % , d.h. über eine Million Opfer in Deutschland. 12 bis 20%  ist die Häufigkeit von Stalking. Mobbing führt in 80 %  zum Ziel des Mobbers: die Entfernung des Gemobbten. Nach Leymann gehen 15% der Suizide auf Kosten von Mobbing. Diese Zahlen scheinen mir noch recht unsicher, immerhin wissen viele Opfer selbst nicht, dass es z.B. Stalking ist, was sie erleben. Quälerei in einer Beziehung oder z.B. Nachbarschafts- konflikte werden in dem Zusammen- hang nicht betrachtet.  Ein Schritt dazu könnte die Istanbul-Konvention sein. Hier ein link zur Petition.